Sensation knapp verpasst: BG Baskets Hamburg feiern Bronzemedaille beim Final Four

Die BG Baskets Hamburg kehren mit der Bronzemedaille vom Final Four um den DRS-Pokal aus Elxleben zurück. Als Champion dürfen sich die Gastgeber mit dem ersten nationalen Titel krönen, im Finale besiegte die RSB Thuringia Bulls den RSV Lahn-Dill mit 72:70. Für die Rollstuhlbasketballer des Hamburger SV ist damit der nationale Wettbewerb beendet, international wartet Ende April das Finale um den André-Vergauwen-Cup in Valladolid / Spanien.

Im Halbfinale verpassten die Hanseaten die Sensation des Wochenendes nur knapp: Gegen den bis dato amtierenden Triple-Gewinner und Rekordpokalsieger RSV Lahn-Dill setzte es eine bittere 56:58-Niederlage. In einer durchweg spannenden Begegnung hatten die HSV-Korbjäger um die Nationalspielerinnen Gesche Schünemann und Annika Zeyen den haushohen Favoriten am Rande der Niederlagen und verpassten in den letzten Spielminuten die Entscheidung. „Am Ende hat sich die Erfahrung von Wetzlar in knappen Spielen auf diesem Niveau durchgesetzt“, kommentierte Hamburgs Cheftrainer Holger Glinicki die unglückliche Pleite gegen die Mittelhessen. Beste Werfer im Halbfinale waren Hiroaki Kozai (16/1 Dreier), Reo Fujimoto (15/1), Philipp Häfeli (11) und Mitsugu Chiwagi (10).
Im Spiel um Platz 3 forderten Hamburgs Rollstuhlbasketballer dann die BSC Rollers Zwickau, die ihrerseits im Semifinale gegen Thüringen mit 42:80 verloren hatten. In einem spannenden Match setzten sich die BG Baskets Hamburg am Ende souverän mit 63:50 gegen den Konkurrenten aus Zwickau durch und dürfen sich somit über die Bronzemedaille freuen. Holger Glinicki konnte in dieser Partie nochmals allen Akteuren Spielzeit geben, Topscorer waren erneut das starke Center-Duo Reo Fujimoto (24 Punkte / 12 Rebounds) und Philipp Häfeli (12 Punkte / 6 Rebounds). „Wir haben unsere Saisonziele bisher erreicht. Die Halbfinal-Teilnahmen am DRS-Pokal und in der Deutschen Meisterschaft zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. International wollen wir jetzt im André-Vergauwen-Cup nochmals um den Titel mitspielen“, so Glinicki abschließend.

 

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