Nervenstarke Hamburger bezwingen Paderborn

Fünf Spieltage vor Saisonende sorgt die Zweite der BG Baskets bereits für eine Vorentscheidung im Abstiegskampf der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga. Bei den „Ahorn Panthern“ in Paderborn gewinnen die Hamburger souverän 63:45 (12:7, 30:17, 48:31) und hinterlassen ein frustriertes Gastgeberteam in der „Lise-Meitner-Sporthalle“, das langsam für die Regionalliga planen muss.

Für die Mannschaft vom HSV ist dieser Erfolg dagegen ein großer Schritt in Richtung des Saisonziels, dem Klassenerhalt. „Beim Schlusslicht hätten wir uns auch nur selber schlagen können“, meint Trainer Bernd Eickemeyer nach der hart umkämpften Partie. Paderborn war den rollenden Korbjägern von der Elbe in allen Belangen unterlegen – von der Personalsituation bis hin zu den spielerischen und taktischen Möglichkeiten. Besonders erfreut zeigt sich der Coach ob der Nervenstärke und der Ruhe, mit der die von den Gastgebern phasenweise an der Grenze des Fairplays geführte Begegnung nach Hause gebracht wurde. Eickemeyer weiter: „Auch wenn die Panther sich mit Klauen und Zähnen gegen die Niederlage stemmten, brachte uns heute wirklich gar nichts von unserem Plan ab.“

Aus einer guten Mannschaftsleistung der Baskets stach besonders Jan Wienk heraus. Den Pointguard der Hamburger schien der Tabellenletzte gar nicht auf der Rechnung zu haben. Die gewährten Freiheiten nutzte der 31-jährige Lübecker gnadenlos aus und avancierte mit 19 Korbpunkten zu Hamburgs Topscorer in dieser Begegnung. Aber auch die jungen Centerspieler der Baskets spielten stark und leisteten damit in Paderborn einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Mannschaft. Die übrigen Punkte steuerten Karim Drews (10), Dirk Thalheim, Stephan Pauli (je 8), Niclas Neuroth (5), Maya Lindholm, Niko Classen (je 4), Nicole Seifert, Jann Kromminga und Philipp Vogel (je 2) dazu.

Am kommenden Sonnabend stellt der RSC Osnabrück die BG Baskets 2 auf die Probe. Um 15 Uhr steigt die Partie gegen den Tabellendritten in der Sporthalle des Helmut-Schmidt-Gymnasiums. Das Hinspiel gegen das vom niederländischen Nationalcoach Frits Wiegmann geführte Team wurde klar mit 52:83 verloren. Gerne würden die Baskets daher Revanche nehmen.

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