Inklusiver Start in das neue Jahr

BG Baskets Hamburg ermöglicht Perspektivwechsel an Hamburger Schulen

Mit dem Slogan „#NordischInklusive – wir geben Ausgrenzung einen Korb“ ermöglichte der Hamburger SV im Rahmen der Inklusionstage Schülern und FSJlern einen interessanten Perspektivwechsel. Mit Hilfe der BG Baskets Hamburg wurden Schulen und das Deutsche Rote Kreuz besucht, um die Möglichkeiten und das Leben im Rollstuhl aufzuzeigen.

Bereits im vergangenen Jahr waren die HSV-Rollstuhlbasketballer an insgesamt 14 Schulen zu Gast und haben neun weitere Projekttage mit dem Hamburger Weg im Volksparkstadion angeboten. Über 2.000 Schülerinnen und Schüler sowie zahlreichen Unternehmen und Betrieben wurde dadurch die Möglichkeit geboten, sich in die Lage eines Mobilitätsbehinderten zu versetzen. So besuchte man beispielsweise die Polizeiakademie oder präsentierte sich bei anderen Projekten, wie dem Hafengeburtstag, der Saisoneröffnung des HSV oder dem „Sporttag inklusiv“.

Aufgrund der zahlreichen positiven Resonanz sind für das laufende Jahr bereits viele weitere Inklusionsprojekte geplant. Bereits im Januar wurden drei Schulen besucht und mit dem DRK eine dreireihige Seminarreihe veranstaltet.

Insgesamt 13 Klassen der Fridtjof-Nansen-Schule, der Schule Wildschwanbrook sowie des Johann-Rist-Gymnasiums lernten beim Aurubis-Inklusionstag und an den HSV-Rollstuhlsporttagen den Umgang mit dem Rollstuhl, Tipps zum Überwinden von Hindernissen oder auch den Unterschied zwischen einem Sport- und Alltagsrollstuhl kennen. Mit den Rollstuhlbasketballern Alireza Ahmadi, Mojtaba Kamali, Anne Patzwald, Reo Fujimoto, Saman Balaghi und Marcin Balcerowski sowie Inken Pfeiffer (Koordinatorin Inklusionsprojekte beim Hamburger SV e.V.) übten die Schülerinnen und Schüler zu passen, dribbeln und den Ball aufzuheben. Nach einem Abschlussspiel mit den BG Baskets-Profis hatten die Kinder in der Abschlussrunde die Chance, Fragen zu stellen und ihre Eindrücke zu äußern. „Die Augen der Schülerinnen und Schüler strahlten und auch das Kollegium fand das Projekt großartig“, stellte Britt Bollinger, Sportlehrerin und stellvertretende Schulleiterin des Johann-Rist-Gymnasiums in Wedel, fest.

Auch die dreireihige Seminarreihe mit dem DRK Stade war ein voller Erfolg. „Unseren Gruppen hat es sehr gut gefallen. Neben des sportlichen Selbstversuches im Rollstuhlbasketball wurden auch im Theorie-Unterricht neue Perspektiven, Hinweise und Tipps zu alltäglichen Situation aufgezeigt. Das Verhältnis von den jeweils 90-minütigen Theorie- sowie Praxiseinheiten hat gestimmt. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten so viel Spaß am Rollstuhlbaksetball, dass sie sich darin gerne noch länger ausprobiert hätten“, so das Fazit von Vanessa Gröhl, Referentin FSJ/BFD vom Standortteam Stade.

Ebenso inklusiv geht es im Februar weiter. So leitete unser Topscorer Mojtaba Kamali am gestrigen Montag ein Inklusions- und Integrationsprojekt an der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Handel Hamburg-Mitte.

Fotos: MSSP

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