Bittere Overtime-Niederlage für die BG Baskets Hamburg

Die BG Baskets Hamburg haben ihr Auswärtsspiel beim Aufsteiger ING Skywheelers Frankfurt nach Verlängerung mit 66:67 verloren. Damit liegen die HSV-Rollstuhlbasketballer:innen nach zehn absolvierten Partien auf dem sechsten Tabellenplatz der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga.

Das Team von Spielertrainer Alireza Ahmadi startete gut ins Spiel und erspielte sich im ersten Viertel gleich eine Acht-Punkte-Führung. Im zweiten Spielabschnitt war es eine ausgeglichene Begegnung und den BG Baskets gelang es, den herausgespielten Vorsprung in die Halbzeit zu bringen (30:22). In der Folge übernahmen allerdings die Gastgeber:innen die Kontrolle, dominierten auf dem Parkett und drehten das Spiel innerhalb weniger Minuten. Im letzten Viertel kämpfte sich das HSV Top-Team eindrucksvoll zurück, ging erneut in Führung und kassierte erst acht Sekunden vor dem Ende den 56:56-Ausgleich.

Das dramatische Spiel ging folglich in die fünfminütige Overtime: Die Frankfurter trafen wiederum zur Führung und erzielten 40 Sekunden vor dem Ende das vorentscheidende 65:60. Alireza Ahmadi konnte mit einem Dreier verkürzen, doch zwölf Sekunden vor der Schlusssirene erhöhten die Skywheelers auf 67:63. Ein erneuter Dreier Ahmadis, eine Sekunde vor dem Ende der Partie, kam zu spät.

„In der Defense haben wir es besser gemacht als im vorigen Spiel gegen Frankfurt. Wenn wir die unnötigen Fehler in der Offense minimiert hätten, wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen“, resümiert BG Baskets-Coach Ahmadi.

Co-Trainer Peter Richarz ergänzt: „Mit einem einzigen Punkt in der Overtime zu verlieren, ist immer sehr bitter. Schade, dass sich das Team nach der starken Aufholjagd im letzten Viertel nicht belohnen konnte.“

Am kommenden Wochenende steht ein heimischer Doppel-Spieltag an: Am Sonnabend, 6. März, empfangen die HSV-Rollstuhlbasketballer:innen ab 15 Uhr die Doneck Dolphins Trier, ehe am Sonntag, 7. März, 13 Uhr, die Rhine River Rhinos Wiesbaden in der Hansestadt gastieren.

BG Baskets Hamburg:
Alireza Ahmadi (29 Punkte), Mojtaba Kamali (14), Martin Steinhardt (12), Mareike Miller (9), Kai Möller (2), Saman Balaghi, Janne Deutschmann, Luc Weilandt, Maya Lindholm

Foto: MSSP 

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