BG Baskets II lassen etliche leichte Punkte liegen

Gegen den Tabellendritten aus Osnabrück haben sich die BG Baskets 2 quasi selbst geschlagen. Das Duell Fünfter gegen Dritter in der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga war leider nur ein Viertel lang wirklich spannend. Am Ende mussten die Hanseaten ihrer über die ganze Partie schwachen Trefferquote Tribut zollen und unterlagen klar 58:74 (17:18, 27:38, 40:60).

Doch so negativ, wie das Resultat klingt, war die Partie nicht. „Wir konnten mit Osnabrück nicht Schritt halten und haben einfach zu viel liegen lassen“, resümiert Trainer Bernd Eickemeyer. Das betraf sowohl die Wurfversuche aus der Distanz, wie auch die am gegnerischen Brett. So zogen die Gäste im zweiten und dritten Abschnitt unbeirrt über 19:24 (14.) und 34:50 (25.) davon. Spielerisch dagegen war gegenüber dem Hinspiel eine deutliche Steigerung bei den Hamburgern zu sehen. So lobte der Coach besonders den großen Einsatz und die taktische Disziplin, mit dem sein HSV-Team über die vollen 40 Minuten zu Werke ging.

In der Defensive allerdings taten sich immer wieder Lücken auf, die besonders die beiden niederländischen Nationalspieler in Osnabrücker Diensten, Gijs Even (18) und Sebastiano Nijman (20), zu nutzen wussten. „Hatten wir den einen im Griff, scorte der andere. Es war zum verrückt werden“, haderte ein sichtlich angefressener Hamburger Coach nach Spielende. Für die BG Baskets 2 spielten Nikolaus Classen, Niclas Neuroth (je 17), Dirk Thalheim (14), Maya Lindholm (6), Jan Wienk, Karim Drews (je 2), Mirko Altmann, Jann Kromminga und Philipp Vogel.

Eine deutliche Steigerung im Abwehrverhalten und eine höhere Feldwurfquote werden nötig sein, um am kommenden Sonnabend bei den Berliner Albatrossen zu bestehen. Während Hamburg gegen Osnabrück unterlag, setzte ALBA sich denkbar knapp 49:45 bei den bereits abgestiegenen Paderbornern durch, weswegen die anstehende Begegnung in der Max-Schmeling-Halle eine besondere Brisanz bekommt. Dennoch reisen die Hamburger zuversichtlich in die Hauptstadt. „Wir wissen, was wir können und werden das auswärts auch wieder zeigen“, ist sich Baskets-Kapitän Dirk Thalheim sicher.

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